US-Wahl-Wetten eröffnet: Bleibt Joe Biden bis 2024 im Amt?

US-Wahl-Wetten eröffnet: Bleibt Joe Biden bis 2024 im Amt?
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Die Chancen für Joe Biden, bei der nächsten USA Wahl 2024 Präsident zu bleiben, stehen momentan schlechter als die Chancen von Donald Trump – zumindest laut Wettquoten bester Wettanbieter.

Auch die Quoten für Kamala Harris als mögliche demokratische nächste US-Präsidentin sind mittlerweile höher als diejenigen für Trump, was anzeigt, dass Buchmacher ihren Wahlsieg als unwahrscheinlicher ansehen.


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Für Präsident Biden ist das erste Jahr im Amt turbulent verlaufen.

Die amerikanische Wirtschaft hat sich noch nicht von der Pandemie erholt, es wurden COVID-19 Hilfspakete in Billionenhöhe durchgesetzt, der Rückzug von Truppen aus Afghanistan ist missglückt und ein Stillstand der Regierungsgeschäfte im Dezember ist gerade noch abgewendet worden.

Hinzu kommt, dass Trump und viele rechtsorientierte Medienkanäle in den USA immer wieder behaupten, dass Biden mit 79 Jahren zu alt für das Amt des US-Präsidenten sei.

Auch Donald Trump wird voraussichtlich 2024 wieder als Präsident kandidieren, wenn in den USA Wahlen anstehen. Er konzentriert sich bei seiner Kampagne derzeit auf die Bundesstaaten, die bei der letzten Wahl an Joe Biden gingen.

Trump könnte auch deshalb gerade der absolute Favorit bei Politik-Wetten auf den nächsten US-Präsidenten sein.


☑️ Aktuelle Wettquoten für Präsidenten-Wahl in den USA


🗳️ Donald Trump4.00
🗳️ Joe Biden6.00
🗳️ Kamala Harris7.50
🗳️ Ron DeSantis9.00
🗳️ Nikki Haley19.00
🗳️ Mike Pence26.00
🗳️ Michelle Obama80.00

*Quelle: Slottica Sport. Stand: 03. Dezember 2021. Wettquoten können Änderungen unterliegen. Hinweis: Politik-Wetten sind bei Wettanbietern mit deutscher Lizenz momentan nicht für Kunden in Deutschland möglich.



🏛️ Wettquoten für Joe Biden bei der Präsidenten-Wahl der USA 2024

Internationale Buchmacher schreiben Joe Biden bei Wetten auf den US-Präsidenten aktuell eine Wettquote von 5.40 (PowBet) bis 6.00 (Slottica) zu. Das entspricht den Wahl-Prognosen der Wettanbieter nach einer Gewinnwahrscheinlichkeit von ca. 16,7 %. Die Quoten für Trump als nächsten US-Präsidenten liegen dagegen bei 4.00 (25 %) – damit ist die veranschlagte Wahrscheinlichkeit dafür, dass Trump gewinnt, ca. 8 % höher als die für einen Sieg Bidens.

Der Anstieg der Wettquote für Biden hängt sicherlich auch mit der sinkenden Zustimmung in der Bevölkerung der USA zusammen: Momentan geben beim Statistik- und Nachrichtenportal FiveThirtyEight 51,6 % der Befragten an, nicht mit seiner Führung zufrieden zu sein, 42,6 % hingegen befürworten sie.

Unerfreulich für die Demokraten ist außerdem, dass Vizepräsidentin Kamala Harris ebenfalls Schwierigkeiten hat, sich in den Umfragen für die nächsten USA-Wahlen zu behaupten. Seit sie 2020 zusammen mit Biden für die Präsidentschaft kandidierte, wurde angenommen, dass sie Biden nach dessen Amtszeit 2024 ablösen würde.

Diese Annahme wurde vom Wahlergebnis gestützt, das rund 7 Millionen Stimmen für die Demokraten mehr zählte als für die Republikaner – und es sah so aus, als würde Biden nach nur einer Legislaturperiode Platz für eine jüngere Generation machen.

Diese Absichten scheinen sich in den letzten Monaten geändert zu haben, sodass Biden auch 2024 im Alter von 82 Jahren wieder kandidieren könnte. Dies teilte er seinen Spendern im November auch mit. Interessant ist aber: Bei internationalen Wettanbietern können Kunden sogar Wetten darauf abschließen, dass der amtierende US-Präsident seine erste Amtszeit gar nicht erst zu Ende bringen wird – geschweige denn eine zweite.


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🗳️ Könnte Michelle Obama 2024 US-Präsidentin werden?

Sollte sich Biden wieder für die Präsidentschafts-Kandidatur aufstellen lassen, würde Harris womöglich nicht noch einmal als Vizepräsidentin antreten. Und im Fall, dass Biden und Harris tatsächlich beide nominiert werden und gegeneinander kandidieren, könnte dies bei den Wahlen in den USA die Gelegenheit für einen dritten Kandidaten eröffnen.

Sollte Biden 2024 nicht noch einmal kandidieren, wären Harris und Michelle Obama der Hill-HarrisX Umfrage nach favorisierte Kandidatinnen für den Wahlkampf gegen Trump.

Bei dieser Umfrage bevorzugten 13 % der 939 registrierten Wahlberechtigten Harris, 10 % von ihnen stimmten für Obama. Laut Wahl-Prognosen der Buchmacher werden Obamas Chancen derzeit mit einer Quote von 80:1 viel geringer eingeschätzt (Wahrscheinlichkeit von ca. 1,25 %).

Die anderen demokratischen Kandidaten Bernie Sanders, Elizabeth Warren, Cory Booker, Michael Bloomberg, Andrew Yang und Pete Buttigieg erhielten hierbei jeweils weniger als 5 %, was zeigt, wie unentschlossen demokratische Wähler bei der Frage nach einem anderen Kandidaten als Biden sind.

Natürlich ist nicht zu vergessen, dass die nächste Präsidenten-Wahl in den USA erst in drei Jahren stattfindet. Bidens Regierung hofft außerdem, dass die Umfragen im Frühjahr wieder zu ihren Gunsten ausfallen. Die Frage nach seiner Partnerschaft mit Harris bleibt allerdings – und auch Trump wird weiterhin Bidens Eignung für das Amt im Weißen Haus infrage stellen.


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