Top 10 Momente in der Geschichte von Olympia

Top 10 Momente in der Geschichte von Olympia
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Für viele Athleten stellen die olympischen Sommerspiele den absoluten Höhepunkt ihrer Karriere dar.

Alle vier Jahre – oder auch mal fünf, wie es aktuell der Fall mit den verschobenen Spielen in Tokio 2021 ist – versammeln sich Männer und Frauen aus der ganzen Welt an einem Ort, um die begehrten Medaillen in Bronze, Silber und Gold zu sammeln und persönliche Bestleistungen darzubieten.

In all den Olympia-Jahren gab es unzählige Momente, die uns im Gedächtnis blieben: von Momenten, die uns wirklich zu Tränen rührten, wie zum Beispiel der verletzte 400 m Läufer Derek Redmond, dem 1992 in Barcelona von seinem Vater über die Zielgerade geholfen wurde, bis hin zur schockierenden Disqualifikation 1988 von Ben Johnson beim 100m Lauf in Seoul.

In diesem Olympia-Artikel konzentrieren wir uns auf die 10 denkwürdigsten Olympia-Momente.


Olympia Berlin 1936 – Jesse Owens - Fantastische Vier

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Entgegen Hitlers Erwartungen gab es während der Olympischen Spiele in Berlin einen herausragenden Sportler. Der Afroamerikaner Jesse Owens gewann während der Olympischen Spiele 1936 zunächst den 100m Sprint gefolgt vom Weitsprung, dann die 200 m und schließlich noch den 4x100 m Staffellauf, was ihm vier Goldmedaillen einbrachte.

Hitlers Vision der arischen Dominanz wurde von „Buckeye Bullet“ zunichtegemacht. Beim Weitsprung konkurrierte Owens mit dem heimischen Favoriten Luz Long. Die beiden Sportler gingen mehrmals hintereinander abwechselnd in Führung, bis der Amerikaner mit stolzen 8,06 m dem Ganzen ein Ende setzte. Hiernach umarmten sich die beiden Athleten und blieben noch einige Zeit in Kontakt, bis Long, ein Nazi-Offizier des Zweiten Weltkrieges, während des Biscari-Massakers 1943 getötet wurde.

Owens Hautfarbe hielt ihn davon ab, seine Berühmtheit in Reichtum zu verwandeln, doch sein Name geht eins zu eins mit dem olympischen Gedanken einher. Carl Lewis schaffte es ebenfalls, bei den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984 die vier gleichen Disziplinen zu gewinnen.


Olympia Rom 1960 – Abebe Bikila gewinnt den Marathon

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Vor den Spielen in Rom 1960 hatte es noch kein Schwarzafrikaner geschafft, eine olympische Medaille zu gewinnen. Das änderte sich in der italienischen Hauptstadt, als Ike Quartey aus Ghana beim Halbweltergewicht-Boxen Silber erhielt.

Fünf Tage später stoß Abebe Bikila nachträglich zum Marathon-Team hinzu. Da er nach seiner Ankunft in Rom keine passenden Schuhe finden konnte, beschloss er einfach barfuß zu laufen.

Am Ende kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem 28-jährigen Marokkaner Rhadi Ben Abdesselem. 1km lag noch vor ihnen, um zum Obelisken von Axum zu gelangen – einem Monument, das italienische Truppen in Äthiopien konfisziert hatten.

Bikila gab wirklich alles und setzte damit nicht nur einen neuen Weltrekord, sondern ging zudem als erster Schwarzafrikaner mit olympischer Goldmedaille in die Sport-Geschichte ein.

Vier Jahre später, diesmal mit Schuhen und sechs Wochen, nachdem ihm der Blinddarm entfernt wurde, stellte Bikila einen weiteren Weltrekord auf, während er zum ersten Athleten wurde, der zwei Marathon-Olympia-Titel erzielte.


Olympia Mexiko-Stadt 1968 – Schwarze Macht auf dem Podium

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Schon vor dem Rennen war eigentlich klar, dass die Amerikaner Tommie Smith und John Carlos beim 200 m Lauf um das begehrte Gold wetteifern würden. Im Finale erzielte Smith mit 19,83 Sekunden einen Weltrekord, während der Australier Peter Norman überraschend Carlos um das erwartete Silber brachte.

Smith und Carlos waren am Olympic Project for Human Rights (OPHR) beteiligt, das weltweit auf rassistische Ungerechtigkeit hinwies. Vor der Vergabe der Medaillen beschlossen sie einen stillen Protest – der das Heben von Fäusten in schwarzen Handschuhen miteinbezog – und sie informierten Norman über ihre Pläne. Carlos vergaß seine Handschuhe, doch Norman schlug vor, dass er und Smith jeweils einen tragen würden.

Als Gegner der Anti-Einwanderungspolitik seines Landes und der Diskriminierung der Aborigines, teilte Norman die Ansichten der Amerikaner und stellte sich mit einem OPHR-Abzeichen zu ihnen auf das Podium.

Als Smith und Carlos ihre Fäuste hoben, kam es im Stadium zu einer Schockreaktion, woraufhin Wut folgte. Als die Athleten die Arena verließen, wurden sie umgehend aus dem US-Team suspendiert und von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. Ihr Protest stellte jedoch einen wichtigen Moment im Kampf um die Bürgerrechte dar.

Die Sportler spielten später in der NFL und wurden bekannte Menschenrechtsaktivisten.

Norman musste ebenfalls mit den Nachwirkungen dieser Aktion kämpfen, denn er wurde 1972 in München aus dem australischen Olympia-Team ausgeschlossen und danach weitestgehend ignoriert.

Bei seiner Beerdigung in 2006 ehrten Smith und Carlos ihn auf besondere Art und Weise - sie trugen seinen Sarg zur letzten Ruhestätte. Norman erhielt mittlerweile eine nachträgliche Entschuldigung sowie Anerkennung seitens der australischen Regierung und des australischen olympischen Komitees. Seine 20,06 Sekunden in Mexiko-Stadt sind auch weiterhin ein australischer Rekord.


Olympia Montreal 1976 – Nadia Comanecis - Perfekte 10

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Im Profi-Sport wird stets nach Perfektion gestrebt, diese wird jedoch selten erreicht. Im Alter von 14 Jahren schaffte es die rumänische Turnerin Nadia Comaneci auf der größten aller Bühnen.

Im vorherigen Jahr gewann die junge Turnerin während der europäischen Meisterschaft in Skien, Norwegen, bereits vier Goldmedaillen. Ihre größte Konkurrentin war die sowjetische Turnerin Nellie Kim, die Comaneci davon abhielt, alle Titel zu gewinnen.

Im März 1976 erhielt Comaneci während des American Cups in New York jeweils 10 Punkte in den Kategorien Sprung und Boden. Sie kam als eine der Olympia-Favoriten nach Montreal und stellte dies während der Pflicht-Team-Runde mit einer beeindruckenden Stufenbarren-Leistung unter Beweis, bei der es zu einem schwindelerregenden Wechsel zwischen den beiden Barren kam.

Doch auf der Punkte-Anzeige waren keine 10 Punkte zu erkennen. Sie wurden als 1,00 angezeigt. Diese überraschende Verwirrung hielt jedoch nicht lange an und bald wurde allen bewusst, dass soeben etwas Beeindruckendes geschehen war.

Comaneci erhielt in Montreal siebenmal 10 Punkte – vier für die Stufenbarren, drei für den Schwebebalken - eine unglaubliche Leistung. Vier Jahre später in Moskau gewann sie erneut zwei Goldmedaillen.


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Olympia Barcelona 1992 – Das Dream Team

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Lange galt die Ansicht, dass die Olympiade ein Amateurwettkampf sei. In den 80er Jahren ändert sich dies weitestgehend, aber in mehreren Sportarten fehlten immer noch die Top-Profis. Basketball war eine davon. Nachdem die USA 1988 bei Olympia in Seoul gerade einmal die Bronze-Medaille gewannen – ihr schlechtestes Ergebnis in der Geschichte der olympischen Spiele – war eine Änderung nicht mehr zu stoppen.

Zuvor hatte die Basketball's International Federation (FIBA) alle NBA Spieler davon abgehalten, an den Spielen teilzunehmen, und die USA wählte daher für die Teilnahme ihre jeweils besten College-Spieler. 1989 hob FIBA diese Regelung auf und das Dream Team war geboren.

Von da an war nur noch ein College-Spieler – Christian Laettner – im Team vertreten. Der Rest des Teams bestand aus Stars wie Michael Jordan, Magic Johnson, Larry Bird und Charles Barkley. Johnson wurde im Jahr zuvor positiv auf HIV getestet, doch seine Olympia-Teilnahme gab ihm Aufschwung und half zugleich bei der Aufklärung über das Aids-Virus.

Ganz gleich, gegen wen das Dream Team antrat, sie zogen überall enorme Aufmerksamkeit auf sich, und spielten sich natürlich an allen Gegnern vorbei.

38 Punkte war ihr geringster Gewinnabstand, der im Viertelfinale gegen Puerto Rico erzielt wurde. Ein Gewinn von 117 - 85 über Kroatien sicherte dem US-Team das begehrte Olympia-Gold.

Ihr Triumph ermutigte Basketballspieler auf der ganzen Welt und half auf der NBA, eine der größten Sportligen auf dem Planeten zu werden.


Olympia Atlanta 1996 – Pocket Hercules schafft es erneut

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Was Kopf-an-Kopf-Wettkämpfe anbelangt, gehört der Kampf um das 64 kg Gewichtheben in Atlanta mit zu den besten und eindrucksvollsten. Der amtierende, zweimalige olympische Champion Naim Suleymanoglu aus der Türkei stellte sich bei diesem Wettkampf seinem griechischen Rivalen Valerios Leonidis.

Mit Fans aus beiden Nationen, die sich lautstark zu Wort meldeten, und der Tatsache, dass die beiden Länder ein Jahr zuvor fast einen Krieg gegeneinander angefacht hatten, kam es im Weltkongresszentrum in Georgia zu einer wirklich angespannten Stimmung.

Suleymanoglu, der den Kosenamen Pocket Hercules trug, war nachdem er bei seinem dritten und letzten Versuch 147,5 kg gehoben hatte, im Vorteil. Leonidis war bei nur 145,0 kg angelangt, nachdem er bei seinem letzten Versuch nicht mit dem Türken mithalten konnte.

Die Spannung erreichte den Siedepunkt, als Leonidis bei seinem zweiten Versuch mit Suleymanoglus Gewicht mitzuhalten, mit einem gekonnten und schnellen Griff, 187,5 kg hob. Aufgrund seines leichteren Körpergewichts befand sich der Grieche nun in der Goldmedaillen-Position.

Der Champion musste bei seinem letzten Versuch also 187,5 kg heben, sonst würde er seine Krone verlieren. Und er schaffte es - was die Decke fast zum Einstürzen brachte. Danach hatte Leonidis nur noch einen Versuch mit 190,0 kg, um Gold zu gewinnen. Er schaffte es leider nicht, wodurch Suleymanoglu seinen dritten olympischen Titel erhielt.

Der Moderator Lynn Jones nannte es „den besten Gewichthebewettkampf der Geschichte“. Dem widersprach kaum jemand.

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Olympia Sydney 2000 – Cathy Freeman bringt eine ganze Nation zum Staunen

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Die Olympischen Spiele in Sydney waren in jeder Hinsicht spektakulär. Ian Thorpe hat im Pool eine spektakuläre Leistung erbracht und verhalf seinem Team bei der 4 x 100 m Freistil-Staffel beim Schwimmen zu einem riesigen Vorspruch. Und das, nachdem der US-Amerikaner Gary Hall Jr noch verkündete, sie würden sie „wie Gitarren zertrümmern“.

Der britische Ruderer Steven Redgrave wurde einer von nur drei Athleten, die in fünf aufeinanderfolgenden Olympiaden Gold gewannen. Die anderen beiden sind der ungarischen Fechter Aladar Gerevich und Pal Kovacs.

Doch zweifelsohne stellte Cathy Freeman mit ihrem 400 m Sieg das absolute Highlight dieser Olympiade dar. Die Sportlering ist eine Aborigine-Australierin, die an den Olympischen Spielen als zweimalige, amtierende Weltmeisterin teilnahm - in Atlanta 1996 konnte sie sich Silber sichern. Und noch viel wichtiger Cathy galt als Symbol für Einheit, in einem Land, das nach wie vor durch viel Ungleichheit geprägt wird.

Cathy Freeman entzündete während der Eröffnungsfeuer das olympische Feuer und ging, nachdem Marie-Jose Perec aus Gründen des Mobbings die Teilnahme in Australien absagte, noch vielversprechender an den Start.

Mit einem aerodynamischen Rennanzug, der ein echter Blickfang war, reagierte die 27-Jährige aus Queensland sehr charmant auf den auf ihr lastenden Druck. Vor 112.000 Fans überholte sie im Olympischen Stadium zur Freude der ganzen Nation die Jamaikanerin Lorraine Graham auf der Zielgeraden.

Danach saß Cathy noch eine gefühlte Ewigkeit auf der Laufbahn, bevor sie dann die australische Flagge und die Flagge der Aboriginis abwechselnd während eines wahrhaft erinnerungswürdigen Ehrenlauf schwang.


Olympia Peking 2008 – Ein Blitz aus dem Blauen

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Usain Bolt begann eigentlich als 200 m Spezialist und war der erste Nachwuchsläufer, der die 20-Sekunden-Marke durchbrach. Bis 2008 hatte er auch die 100 m zu seinem Repertoire hinzugefügt und im Mai erreichte er während seines gerade einmal fünften Senior-Laufs auf dieser Distanz die Marke von 9,72 Sekunden, womit er Asafa Powells Weltrekord brach.

Trotz alledem hätte niemand vorhersagen können, was wir in Peking erleben würden. Der Jamaikaner trat bereits bei den Spielen von 2004 an, schied jedoch während der ersten Runde aus, da er sich von einer Achillessehnenverletzung noch nicht ganz erholt hatte. Der 17-Jährige, noch sehr dünne Sportler in Athen wurde in China durch einen formidablen, muskulären Athleten in Peking ersetzt.

Usain Bolt war für die 100 m der absolute Favorit, nachdem es Tyson Gay aufgrund von Problemen mit der Achillessehne nicht ins Finale geschafft hatte. Er lieferte ordnungsgemäß, das, was man von ihm erwartete, während Powell sichtlich Probleme hatte, hinterherzukommen. Noch weit vor der Zielgeraden schlug sich Bolt schon siegessicher auf die Brust und schaffte dabei sogar noch mit 9,69 Sekunden seinen eigenen Weltrekord zu brechen.

Bolt schüttelte die Anschuldigungen des Showboatings (Angeberei) und der Respektlosigkeit ab und lief die 200 m mit Michael Johnsons atemberaubendem Weltrekord von 19,32 Sekunden aus Atlanta 1996.

In der Vorrunde schaffte er es unter 20 Sekunden, doch das Finale war dann nochmal eine ganz andere Geschichte. Bolt rannte dabei wirklich allen davon und schaffte es, sich einen guten Vorsprung zu seinen Mitstreitern zu sicher. Sein einziger Gegner war nun nur noch die Stoppuhr und der Endspurt auf die Linie ließ ihn Johnsons Bestzeit um Zweihundertstel in den Schatten stellen.

Bolt lief die dritte Etappe, während Powell im 4x100 m Staffellauf Jamaika zum Sieg lotste. Diesen Titel verloren sie jedoch 2017 aufgrund eines positiven Tests auf Nesta Carter. Seine Dreifachsiege in London 2012 und Rio 2016, was insgesamt acht Goldmedaillen ergibt, machen ihn ohne Zweifel zum besten Kurzstreckenläufer in der Olympia-Geschichte.


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Olympia London 2012 – Der Supersamstag

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Kaum eine Stadt hat sich den Herausforderungen der Veranstaltung der Olympischen Spielen so angenommen wie London. Sogar das britische Wetter hielt sich gut und alles schien so reibungslos wie ein Schweizer Uhrwerk zu funktionieren. Und die heimischen Athleten erlebten zudem tolle Erfolge.

Frisch aus seinem historischen Tour de France Triumph zurückgekehrt, gewann der Radrennfahrer Bradley Wiggins das Zeitfahren, während die Gastgeber auch das Radfahren auf der Straße und im Velodrom dominierten.

Der Goldrausch für die Briten ging beim Rudern und Reiten weiter und wurde auch im Ring dank Luke Campbell, Anthony Joshua und Nicola Adams fortgeführt – die erste Frau, die einen olympischen Box-Titel erhielt. Bei diesem ersten Frauenwettbewerb gewann Katie Taylor zudem Irlands erstes olympisches Gold seit 1996.

Doch das Highlight in London waren definitiv Großbritanniens drei athletische Goldmedaillen, die innerhalb von einer halben Stunde in einer magischen Nacht im Londoner Olympiastadium erzielt wurden. Zuerst beendete Jessica Ennis den Siebenkampf mit einem gekonnten Kick am Ende der 800m. Dann sprang Greg Rutherford in der vierten Runde auf unglaubliche 8,31 m, was ihn den Olympia-Weitsprung gewinnen ließ.

Während Rutherford seine Ehrenrunde drehte, hielt er an, um Mo Farah anzufeuern, der sich in der letzten Phase der 10.000 m befand. Farah führte das Feld an und ließ wirklich niemanden an sich vorbei. Nachdem er die Zielgerade durchschritten hatte, klatschte er sich mit beiden Händen auf den kahlen Kopf und die Zuschauer jubelten. Der in Somalia geborene Star gewann daraufhin auch noch die 5000 m und wiederholte diesen Doppelsieg sogar noch einmal - vier Jahre später in Rio.


Rio 2016 – Neymar sorgt für das langerhoffte Fußballgold

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Obwohl der Schwimmer Michael Phelps in Rio fünf Goldmedaillen gewann und damit seine Gesamtzahl auf rekordverdächtige 23 Medaillen anhob und Simone Biles im Turnen wie von einem anderen Planeten war, gibt es einen magischen Moment, der in den ersten Olympischen Spielen Südamerikas wirklich herausragte.

In dem Land, das quasi als Synonym für das ‚O Jogo Bonito‘ (Das schöne Spiel) gilt, fehlte eine ganz bestimmte Trophäe - die Gold-Medaille im Fußball!

Da Fußball dabei lange Zeit ein U-23-Wettbewerb war (drei ältere Spieler wurden pro Team zugelassen), gewannen die Erzrivalen Argentinien 2004 und 2008 zweimal in Folge das begehrte Olympia-Gold, wobei bei Letzterem sogar der Weltkicker Lionel Messi beteiligt war. In Peking traf Sergio Aguero zweimal, während Brasilien ihre Nachbarn im Halbfinale mit einem 3-0 schlugen.

Vier Jahre später führte der 20 Jahre alte Neymar Brasilien endlich ins Finale, wo sie mit einem 2-1 von Mexiko überrascht wurden. Nun war die große Frage: Kann sich das Olympia-Glück Brasiliens endlich auf dem heimischen Rasen wenden und hilft der Heimvorteil?

Neymar, einer der älteren Spieler im Olympia-Team und der zu dem Zeitpunkt für Barcelona spielte, war der Kapitän und nach zwei torlosen Unentschieden in den Eröffnungs-Gruppenspielen gegen Südafrika und Irak, fand Brasilien endlich seinen Rhythmus. Sie konnten Dänemark mit einem 4-0 schlagen, um dann ins Viertelfinale einzuziehen und einen 2-0 Sieg gegen Kolumbien zu erzielen, gefolgt von einer von einem 6 - 0 Erfolg gegen Honduras.

Im Finale traf Brasilien auf das Team von Deutschland, welche die ersten zwei Spiele ebenfalls nur mit einem Unentschieden überwinden konnte, um dann Gewinne zu erzielen.

Um aber Gold zu gewinnen, musste Brasilien den Angstgegner besiegen, der den Gastgeber bei der Weltmeisterschaft von 2014 im Halbfinale mit einem fulminanten 7-1 schlug.

Neymar brachte Brasilien mit einem hervorragenden Freistoß in der ersten Halbzeit in Führung, doch Deutschland zog nach einer Stunde mit ihrem Kapitän Max Meyer gleich. Die Verlängerung brachte keine weiteren Tore mit sich, weshalb es dann zum Elfmeterschießen kam.

Nachdem Brasiliens Torhüter Weverton den achten perfekten Schuss von Petersons gehalten hatte, ergab sich für Neymar die einmalige Chance, den Gewinn für Brasilien herbeizuführen. Er schickte Timo Horn in die falsche Richtung und versetzte das Maracana Stadium mit seinem Treffer in absolute Begeisterung.

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