Blackjack Strategie

Die sogenannte Blackjack Basisstrategie basiert auf statistischen Wahrscheinlichkeiten. Sie gibt für jede Spielsituation die Entscheidung vor, die langfristig den geringsten mathematischen Nachteil aufweist.
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Die Blackjack Strategie im Überblick 📝
- ♣️ Die Blackjack Quoten verstehen
- ♦️ Warum wird Mathematik benötigt?
- ♠️ Wahrscheinlichkeit im Blackjack
- ♥️ Der Hausvorteil im Blackjack
- ♣️ Die verschiedenen Blackjack Strategien verstehen
- ♦️ Die einfache Blackjack Basisstrategie
- ♠️ Weitere Blackjack Strategien
- ♦️ Blackjack Geldmanagement
- ♦️ Blackjack Versicherung
- ♥️ Fortgeschrittenes Karten zählen im Blackjack
- ♠️ Blackjack Mythen
Die Blackjack Quoten verstehen
Wenn Sie sich mit den Blackjack Quoten auseinandersetzen, werden Sie weniger Schwierigkeiten haben, Blackjack Strategien zu befolgen. Denn die viel zitierte Basisstrategie macht nichts anderes als die Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Resultate zu berechnen und dem Spieler so den Pfad zu weisen, der am ehesten zum Erfolg führt.
Manchmal liegen die Wahrscheinlichkeiten erschreckend nah beieinander. Treten Sie etwa mit 15 Punkten gegen einen Buben des Dealers (= 10 Punkte) an, gewinnen Sie mit Stand zu ungefähr 23 %. Hit lässt Sie nur zu 22 % gewinnen –allerdings enden 6 % der Hände in einem Unentschieden. Deshalb ist es mathematisch immer besser, eine Karte zu ziehen.
Warum Mathematik im Blackjack eine Rolle spielt
Blackjack ist kein Zufallsspiel im engeren Sinne, sondern ein wahrscheinlichkeitsbasiertes Kartenspiel. Jede Entscheidung verändert das statistische Verhältnis zwischen Gewinn, Verlust und Unentschieden.
Mit 11 Punkten ist ein Bust unmöglich
Mit 20 Punkten ist das Risiko extrem hoch
Die Basisstrategie berücksichtigt diese Wahrscheinlichkeiten systematisch
Aus diesen mathematischen Zusammenhängen ergibt sich die optimale Spielweise.
Die Blackjack Quoten werden nicht ausgewürfelt. Je nachdem, wieviele Punkte Sie und/oder der Dealer vor sich liegen haben und welche Karten sich im Deck befinden, ist die Wahrscheinlichkeit eines Busts mal höher, mal niedriger.
11 Punkte sind Blackjack Spielern am liebsten. Schließlich gibt es keine einzige Karte, mit der Sie nun einen Bust erleiden können. Umgekehrt ist der Bust mit 21 Punkten garantiert, würde man eine weitere Karte ziehen.
Aus den Gesetzen der Mathematik ergibt sich die Blackjack Basisstrategie. Diese rechnet für jede noch so schwierige Spielsituation das beste Vorgehen aus.
Wahrscheinlichkeit im Blackjack
Je höher der eigene Kartenwert, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines Busts beim Ziehen:
- 12 Punkte → ca. 31 % Bust-Risiko
- 16 Punkte → ca. 62 % Bust-Risiko
- 20 Punkte → über 90 % Bust-Risiko
Auch der Dealer unterliegt festen Regeln, wodurch sich typische Bust-Wahrscheinlichkeiten ergeben – besonders bei offenen Karten zwischen 4 und 6.
Und so häufig kommt es für den Dealer zum Bust:
Die Wahrscheinlichkeit, eine Blackjack Hand zu verlieren, beträgt 49,10 %. Umgekehrt gewinnen Sie allerdings nur 42,22 % der Hände. In 8,48 % der Fälle endet die Hand in einem Unentschieden.
Der Hausvorteil im Blackjack
Blackjack weist im Vergleich zu vielen anderen Casino-Spielen einen niedrigen Hausvorteil auf. Dieser liegt bei optimalem Spiel häufig unter 0,5 %, hängt jedoch stark ab von:
- Anzahl der verwendeten Kartendecks
- Dealer-Regeln (z. B. Soft 17)
- erlaubten Optionen wie Surrender oder Double Down
⚠️ Wichtig:
Der niedrige Hausvorteil gilt nur, wenn Entscheidungen gemäß Basisstrategie getroffen werden. Abweichungen erhöhen den mathematischen Nachteil.
Die verschiedenen Blackjack Strategien verstehen
Die Blackjack Basisstrategie Tabelle ist der einzige Weg, wie Sie den Hausvorteil minimieren und Ihre Gewinnchancen wahren. Wer die Basisstrategie nicht befolgt und aufs Bauchgefühl hört, hat langfristig mehr Verluste zu beklagen.
Neben der Basisstrategie werden seit Jahrzehnten auch Einsatzsysteme genutzt. Mit diesen lässt sich das Risiko steuern, nicht aber der Hausvorteil absenken.
Manche Wettsysteme – wir stellen Ihnen weiter unten einige vor – sind als gefährlich einzustufen. Bei Martingale verdoppeln Sie den Einsatz jedes Mal, wenn Sie verlieren. Das Problem: Pechsträhnen lassen sich nicht vermeiden. Irgendwann stoßen Sie ans Tischlimit. Und wofür? Bei Erfolg entsprechen Ihre Gewinne dem allerersten Einsatz – obwohl sie x-fach verdoppelt haben.
Die Blackjack Basisstrategie
Die Basisstrategie ist die einzige anerkannte Methode, um den Hausvorteil zu minimieren. Sie vergleicht:
den eigenen Kartenwert
die offene Karte des Dealers
und gibt eine klare Empfehlung (Hit, Stand, Double, Split oder Surrender).
👉 Sie verändert nicht den Zufall, sorgt aber für statistisch optimale Entscheidungen.
Weitere Blackjack Strategien
Neben der Basisstrategie existieren sogenannte Einsatz- oder Wettsysteme. Diese beeinflussen:
- die Schwankungsbreite (Varianz)
- die Spieldauer
❌ Sie senken nicht den Hausvorteil.
Bekannte Systeme wie Paroli, Oscar Grind, Fibonacci oder D’Alembert sind keine Gewinnstrategien, sondern Methoden zur Einsatzsteuerung.
Perfect Blackjack Strategie
Die beim Blackjack perfekte Strategie ist die Basisstrategie. Diese Strategie ist immer gleich, egal wie viele Decks verwendet werden oder ob mit Hard 17 Regel gespielt wird.
Unterschiede gibt es allenfalls im Detail. Zum Beispiel wird für Soft 18 Hände Double Down empfohlen, wenn der Dealer 2 bis 6 Punkte zeigt. Ist dies nicht möglich, sollten Sie Stand wählen. Da nicht alle Blackjack Spiele die gleichen Double Down Regeln haben, unterbreitet die Perfect Blackjack Strategie mehrere Vorschläge.
Doubling Down im Blackjack
Wenn Sie die Blackjack Strategie-Karte zücken wollen, müssen Sie gewillt sein, mit bestimmten Händen zu verdoppeln. Nicht immer ist dies intuitiv. Mit 11 Punkten liegt es nahe, den Einsatz zu verdoppeln – schließlich landen Sie mit jeder Bildkarte und jeder Zehn bei 21 Punkten.
Wussten Sie aber, dass Sie manchmal auch Soft Hände verdoppeln sollten? Soft 13 und 14 jedoch nur, wenn der Dealer eine 5 oder 6 präsentiert. Soft 15 und 16 wollen zusätzlich verdoppeln, wenn der Dealer eine 4 aufdeckt.
Mit Double Down machen Sie sich eine vorteilhafte Spielsituation zunutze. Nur wenn Sie Double Down wählen, bleibt der Hausvorteil niedrig. Aus Angst vor einer Niederlage nicht zu verdoppeln, erhöht den Hausvorteil.

Splitting Strategie im Blackjack
Mit ausgeteilten Paaren steht Ihnen beim Blackjack Split als Option zur Verfügung. Auch hier weiß die Basisstrategie Rat. Zum Beispiel sollte man zwei Zehnen nie splitten. Der Grund liegt auf der Hand: Sie haben bereits 20 Punkte – eine extrem starke Hand. Würden Sie die Hände separat weiterspielen, stehen Sie letzten Endes wahrscheinlich mit weniger Punkten da.
Am häufigsten wird der Split empfohlen, wenn die Wahrscheinlichkeit auf einen Bust des Dealers besonders groß ist. Ab 8 Punkten beim Dealer wird nur noch mit 8-8, 9-9 und A-A zum Splitten geraten. Mit 10 Punkten oder einem Ass beim Dealer geben sich auch 8-8 und 9-9 geschlagen.
Nur Asse sollten Sie immer teilen, selbst wenn der Dealer ein Ass offen präsentiert. Zwar ist das Risiko höher, wenn der Dealer auch ein Ass zeigt, aber aus Sicht der Mathematik bleibt Split die beste Wahl.

Blackjack Geldmanagement
Kein System schützt vor Verlusten. Bankroll-Management dient ausschließlich dazu:
- das Spiel kontrolliert zu gestalten
- extreme Schwankungen zu begrenzen
- persönliche Limits einzuhalten
Es ersetzt keine Strategie und verändert keine Wahrscheinlichkeiten.
Das Edward Thorp System
Edward O. Thorp war ein US-amerikanischer Mathematiker, der in den 1960er Jahren „Beat the dealer“ veröffentlichte. In seinem Buch beschreibt der Autor erstmals, wie man beim Blackjack Karten zählen kann, und welche anderen Blackjack Tipps den Hausvorteil mindern.
Das Buch enthält unter anderem zahlreiche Tabellen. Damals war das Werk revolutionär, heute obsolet. Online können Sie Blackjack Strategien und Tabellen heutzutage kostenlos abrufen.
Schon gewusst? Thorp beschäftigte sich auch mit Backgammon und fand heraus, wie man die Gewinnwahrscheinlichkeit eines Spielers berechnen konnte.
1-3-2-6 Wettsystem
Die 1-3-2-6 Wettstrategie erfordert – ungeachtet der vier Zahlen im Namen – kein mathematisches Genie. Die Zahlen geben bloß an, wie Sie setzen. Zunächst legen Sie einen Grundeinsatz fest. Der Einfachheit halber nehmen wir 1€.
Gewinnen Sie eine Blackjack Hand, setzen Sie die Folge fort: Erhöhen Sie auf 3 € Einsatz. Danach 2 €, dann 6 €. Haben Sie viermal in Folge gewonnen, beginnen Sie von vorne. Ebenfalls von vorne beginnen Sie, wenn Sie eine Hand verlieren sollten.
Das 1-3-2-6 System beruht auf der Paroli Strategie, einem Einsatzsystem mit positiver Progression. Bei einer positiven Progression steigt der Einsatz nur im Gewinnfall.
Das Oscar Grind Wettsystem
Oscar’s Grind ist ein Wettsystem, das in den 1960er Jahren entstand – im gleichen Jahrzehnt, in dem Edward O. Thorp der Welt seine Blackjack Tipps mitteilte. Der Oscar Grind versucht kleine, konstante Gewinne einzufahren, bei überschaubarem Risiko.
Am ehesten ist es mit Paroli Einsatzsystemen vergleichbar. Sie erhöhen den Einsatz nur, wenn Sie gewinnen, behalten den neuen Einsatz aber bei, bis Sie insgesamt im Plus landen. Dann starten Sie wieder mit Ihrem Grundeinsatz.
Mit Oscar’s Grind holen Sie besonders viel Spielzeit aus Ihrem Budget heraus. Allerdings werden Sie nur geringe Gewinne erzielen. Dass Sie am Ende des Abends hohe Gewinne verzeichnen, ist unwahrscheinlich.
Fibonacci Wettsystem
Bei dieser Blackjack Strategie machen Sie sich die Fibonacci-Folge zunutze, die auf den italienischen Mathematiker Leonardo da Pisa zurückgeht. Bei dieser Folge entspricht die nächste Zahl stets der Summe der beiden vorherigen Zahlen. Also: 0-1-1-2-3-5-8-13 usw.
Bei der Fibonacci Wettstrategie erhöhen Sie den Einsatz nach jedem Verlust, wie es die Fibonacci-Folge vorgibt. Verlieren Sie mit 2 € Einsatz, machen Sie mit 3 € Einsatz weiter, dann 5 € etc. Im Gewinnfall müssen Sie allerdings zwei Schritte zurückgehen. Gewinnen Sie zum Beispiel erst mit 13 € Einsatz, liegt der Einsatz der nächsten Runde bei 5 €.
Sie müssen nicht mit 1 € Einsatz starten. Theoretisch funktioniert das System mit jedem Einsatz. Multiplizieren Sie den gewählten Grundeinsatz mit den Zahlen der Folge. Denken Sie daran, dass Sie mit dem Tischlimit kollidieren könnten, wenn Sie zu hoch einsteigen.
D’Alembert Wettstrategie
Das D’Alembert Einsatzsystem ist nach dem französischen Mathematiker und Philosophen Jean-Baptiste le Rond d’Alembert benannt. Sie legen einen Grundeinsatz fest und erhöhen diesen um eine Einheit, wenn Sie verlieren. Im Gewinnfall reduzieren Sie den Einsatz um eine Einheit.
Angenommen, Sie starten mit 10 € und büßen den Einsatz ein. Nun erhöhen Sie Runde für Runde den Einsatz um 10 €, bis Sie sich gegen den Blackjack Dealer durchsetzen. Glückt Ihnen dies, reduzieren Sie den Einsatz um 10 €.
D’Alemberts Strategie ist eine negative Progression wie das Martingale-System. Im Gegensatz zu Martingale birgt die Spielweise nach D’Alembert ein geringeres Risiko.
Parlay Wettsystem
Parlay ist eine Wettstrategie, die das Risiko nicht meidet, sondern es begrüßt. Ihr Einsatz am Tisch steigt – wie beim 1-3-2-6 Wettsystem – nach jeder gewonnen Runde. Entscheiden Sie eine Runde für sich, wiederholen Sie den Einsatz und setzen den gesamten erspielten Gewinn. Verlieren Sie, starten Sie von vorne.
Anders als bei den meisten Einsatzsystemen ist die Bankroll starken Schwankungen unterworfen. Dies ist nichts für schwache Nerven. Idealerweise setzt sich der Spieler eine Zielmarke, zum Beispiel vier gewonnene Hände in Folge.
Labouchere Wettsystem
Labouchere ist eine Blackjack Strategie, die etwas schwieriger zuerklären ist. Zu Beginn müssen Sie eine Zahlenfolge festlegen. Zum Beispiel 3-4-5. Ihr Einsatz entspricht immer der Summe der ersten und letzten Zahl Ihrer Sequenz. Hier 8 € (3 + 5).
Streichen Sie die Zahlen, die Sie für den Einsatz herangezogen haben, im Gewinnfall aus der Zahlenfolge. Haben Sie verloren, erweitern Sie die Sequenz um den verlorenen Einsatz. Die neue Folge wäre bei einem Sieg des Dealers also: 3-4-5-8.
Die Summe der Zahlen einer Folge entspricht dem Gewinn, den Sie erzielen, wenn Sie alle Zahlen abstreichen. Bestimmen Sie so Ihren Wunschgewinn, bevor Sie sich eine Sequenz notieren.
Blackjack Versicherung
Mit der Insurance Nebenwette schließen Sie eine Versicherung gegen einen Dealer Blackjack ab. Die Side Bet wird nur bei einem offen ausliegenden Ass des Dealers angeboten. Gesetzt den Fall, dass der Dealer tatsächlich einen Blackjack aufdeckt, wird die Insurance im Verhältnis 2:1 ausgezahlt.
So verlockend die Side Bet erscheint, ist sie – ohne Karten zu zählen – nie sinnvoll. Im Grunde ist sie ein Trick des Casinos, denn die Versicherung hat einen Hausvorteil von etwa 7,7 %.
Fortgeschrittenes Karten zählen im Blackjack
Der Mathematiker Edward O. Thorp erklärte in den 1960er Jahren erstmals, dass man die Karten beim Blackjack zählen könnte, um sich so einen Vorteil gegenüber dem Dealer zu verschaffen. Befinden sich viele Karten mit hohem Wert im Deck, steigt die Blackjack Wahrscheinlichkeit.
Üblicherweise werden beim Kartenzählen nicht alle Karten einzeln gezählt. Stattdessen zählt man hohe (high) und niedrige (low) Karten. Low sind zum Beispiel die Karten 2 bis 6. Sie werden +1 gezählt, wann immer sie auftauchen. High wären Asse und alle Karten, die für 10 Punkte stehen. Diese zählt man -1. (Die Karten 7 bis 9 werden nicht weiter berücksichtigt.)
Nach jeder gespielten Runde wird die gezählte Punktzahl durch die Anzahl der Decks geteilt, die sich noch im Kartenschlitten befinden. Auf diese Weise wird der „True Count“ ermittelt, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass nicht nur mit einem Deck gespielt wird.
Blackjack Mythen
Um das Blackjack Spiel halten sich Mythen, die schlicht nicht wahr sind. Wir haben drei für Sie entkräftet:
⁉️ Das Ziel des Spiels ist es, so nah wie möglich an 21 Punkte heranzukommen. Falsch! Ziel des Spiels ist es, sich gegen den Dealer durchzusetzen. Gemäß Basisstrategie sollten Sie auch mit 12 oder 13 Punkten manchmal stehen bleiben. Richtig ist, dass Blackjack dem französischen Vingt et un (übersetzt: Einundzwanzig) entsprungen ist.
⁉️ Beim Blackjack Karten zu zählen, ist illegal. Falsch! In Deutschland ist es keine Straftat, sich mit dem Kartenzählen einen Vorteil zu verschaffen. Richtig ist, dass Spielbanken von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und Sie des Gebäudes verweisen können, sollten Sie als Kartenzähler auffallen.
⁉️ Der Dealer hat meistens einen Blackjack, wenn ein Ass offen ausliegt. Falsch! In einem 52-Karten-Deck haben nur 16 Karten den Wert 10. Der Dealer hat also zu etwa 31 % einen Blackjack vor sich liegen.
FAQs
❓ Wie liest man eine Blackjack Strategie Tabelle?
Jede Blackjack Tabelle stellt die Punktzahl des Spielers – links auf der Y-Achse – den Punktzahlen des Dealers – auf der X-Achse zu sehen – gegenüber. Suchen Sie nach dem Feld, auf dem sich Ihre Punktzahl mit der des Dealers überschneidet und befolgen Sie die Anweisung. Jede Tabelle hat eine Legende, die die verwandten Abkürzungen erläutert.
❓ Gibt es eine optimale Blackjack Strategie?
Die beste Blackjack Strategie ist die „Basic strategy“, da diese jeden Spielzug mathematisch berechnet. Online finden Sie diverse Tabellen, die Ihnen als Blackjack Spickzettel dienen. Selbst wenn Ihnen manche Spielzüge nicht intuitiv erscheinen, halten Sie sich an die Tabelle. Nur so ist der Hausvorteil so niedrig wie angegeben.
❓ Wie zählt man Karten beim Blackjack?
Das einfache System ist die Hi-Lo-Zählweise, bei der Sie niedrigen und hohen Karten einen Wert zuweisen (zum Beispiel +1 und -1). Bei einem auffällig hohen, positiven Wert befinden sich noch viele Asse und Bildkarten im Deck. Diese Situation ist vorteilhaft für Sie. Kartenzähler würden nun ihre Einsätze anheben.
❓ Wie hoch ist die Gewinnchance mit der Blackjack Basisstrategie?
Der Hausvorteil von ungefähr 0,5 % bei den meisten Blackjack Spielen ergibt sich direkt aus der Basisstrategie. Das bedeutet: Die Auszahlungsquote beträgt 99,5 %; langfristig holen Sie sich mit der Basisstrategie 99,5 % Ihrer Einsätze zurück. Ohne Kartenzählen ist es auf Dauer nicht möglich, dem Hausvorteil nur mit der Basisstrategie zu begegnen.




