MMA Regeln - Was ist erlaubt, was ist verboten?

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Wohl kaum eine Art von Kampfsport hat in der jüngeren Vergangenheit derart viele Anhänger dazugewonnen wie MMA. Hierbei steht MMA für Mixed Martial Arts zu Deutsch „Gemischte Kampfkünste“ und vereint folgerichtig die unterschiedlichsten Kampfsportarten, in diesem Artikel gehen wir auf Punkte wie

  • MMA Regeln,
  • die besten  MMA Fighter
  • und den Dachverband (UFC) ein.

Nicht alles ist zugelassen. Die Kämpfe erfolgen im Vollkontakt und werden streng von den Ringrichtern überwacht, und das gilt auch für Amateure. Sie garantieren, dass alle MMA-Regeln, Vorschriften und Richtlinien strikt befolgt werden.

MMA, was ist das?

Beim MMA (Mixed Martial Arts) kommen verschiedene Kampfkünste zusammen. Unter anderem Boxen, Muy-Thai und Karate. Die Mixed Martial Arts Spezialisten treten in mehreren MMA Gewichtsklassen gegeneinander an. 

UFC Kampf heute? - Wann sind nächste UFC Kämpfe?

🥊 Der nächste UFC Fight ist am 27. April 2024 und zwar Nicolau gegen Perez.

DatumMMA FightOrt
27. April 2024UFC Fight Night: Nicolau vs. PerezUFC APEX, Las Vegas, NV
5. Mai 2024UFC 301: Pantoja vs. ErcegRio Arena, Rio De Janeiro, Brazil
11, Mai 2024UFC Fight Night: Lewis vs. NascimentoEnterprise Center, St. Louis, MO

Highlight - Matheus Nicolau vs Alex Perez

Unified Rules of MMA - Das allgemeine Regelwerk

Die unterschiedlichen Regeln bilden das Grundgerüst einer jeden Kampfsportart, so auch beim Mixed Martial Arts. Da sich einige Regelpunkte von Gewichtsklasse zu Gewichtsklasse und von Land zu Land unterscheiden, wurden die „Unfied Rules of MMA“ ins Leben gerufen. 

Das allgemeine Regelwerk gilt für alle ausgetragenen MMA-Kämpfe und werden während des Kampfes vom Schiedsrichter überwacht. Bei einem Verstoß droht die sofortige Disqualifikation. 

Gerne bringen wir Ihnen die UFC-Regeln und Richtlinien etwas näher. 

  • Ein UFC-Kampf geht über 3 Runden je 5 Minuten. Kämpfe um große Titel gehen hingegen über 5 Runden zu je 5 Minuten. Showkämpfe können in der Theorie auch über mehr Runden gehen.
  • Zwischen den Runden gilt eine „rest period“ von einer Minute.
  • Gekämpft wird in einem Oktagon, einem Feld mit acht Ecken. Je nach UFC-Regel hat er einen Durchmesser von knapp 10 Metern. Das Oktagon wird in der Umgangssprache auch „Cage“ oder „Käfig“ genannt.
  • Mixed Martial Arts Kämpfer können entweder nach Punkten, durch Knock-Out (K.O.) oder Technischen K.O. gewinnen.
  • Die Männer kämpfen barfuß, mit nacktem Oberkörper sowie einem Zahnschutz, einem Tiefschutz und einem 110 Gramm schweren Faustschutz.
  • Hält sich ein MMA Kämpfer nicht an die Kampftechnik, droht die Disqualifikation durch die Kampfrichter.
  • Keine Angriffe auf Wirbelsäule, Hinterkopf oder Nieren. Auch Angriffe auf Geschlechtsteile sind tabu.
  • Ebenso sind Kopfstöße, Schläge und Griffe an die Kehle bzw. Schlüsselbein verboten.
  • Als Foul gelten unter anderem Beleidigung, Spucken, Kratzen, Kneifen, Hose festhalten und Angriffe in der Pause.

Rolle der Kampfrichter - MMA Punktesystem

Für professionelle MMA-Duelle stehen drei Kampfrichter zur Verfügung, vergleichbar mit Schiedsrichtern im Fußball. Als Regelwerk dient die "Unified Rules of Mixed Martial Arts".

Eine gewonnene Runde bringt dem Sieger zehn Punkte ein, während der Verlierer neun Punkte erhält. Bei Verstößen oder schwachen Leistungen können es weniger Punkte sein.

Bei einem Unentschieden in der Runde bekommen beide Kämpfer zehn Punkte. Die Kampfrichter richten sich nach Richtlinien der "Association of Boxing Commissions".

Diese Anleitung legt fest, worauf die Kampfrichter in Mixed Martial Arts Kämpfen zu achten haben. Dabei geht es um die Effizienz der Angriffe, Regelkonformität und mögliche K.O.-Situationen.

Zudem soll beurteilt werden, welcher Kämpfer intensiver auf einen Knockout hingearbeitet hat. Geht ein Duell über die komplette Kampfzeit, gibt jeder Kampfrichter sein individuelles Punkteergebnis für die Kämpfer ab.

Der Sieger ist derjenige, der die höchste Punktzahl von den Kampfrichtern bekommt. Ein Unentschieden ist möglich, wenn beispielsweise einer der Kampfrichter den Fight als gleichwertig einstuft und die anderen beiden jeweils unterschiedliche Favoriten benennen.

  • Einstimmiger Sieg nach Punkten: Alle drei Kampfrichter haben den gleichen Gewinner.
  • Mehrheitlicher Sieg nach Punkten: Zwei Kampfrichter haben den gleichen Gewinner und ein Kampfrichter wertet den Kampf unentschieden.
  • Split decision win: Zwei Kampfrichter werten für den gleichen Sieger und ein Kampfrichter wertet für einen anderen Sieger.
  • Unanimous draw: Alle drei Kampfrichter werten den Kampf unentschieden.
  • Majority draw: Zwei Kampfrichter werten den Kampf unentschieden, der andere Kampfrichter hat einen Gewinner.
  • Split draw: Ein Kampfrichter wertet den Kampf unentschieden und zwei Kampfrichter haben unterschiedliche Gewinner.

UFC Bedeutung

UFC ist die Abkürzung für „Ultimate Fighting Championship” und bildet eine Dachorganisation für MMA-Kämpfe. Unter anderem bestimmt die UFC das Regelwerk.

UFC Regeln - Das ist die Ultimate Fighting Championship

Die UFC wurde im Jahr 1993 in den USA gegründet und gilt als Dachorganisation der MMA (Mixed Martial Arts). Die Ursprungsidee der UFC war es, Kämpfer aus verschiedene Kampfsportarten gegeneinander antreten zu lassen. Etwa 10 Jahre nach der Gründung wurden UFC-Kämpfe auch in Europa immer beliebter. 

Ein wichtiger Charakter der UFC ist Dana White, der seit dem Jahr 2001 Präsident der UFC ist. Da die Eigentumsverhältnisse amerikanischer Marken etwas verwirrend sein können, fassen wir die Beschreibung kurz. UFC gehört zum amerikanischen Unternehmen Zuffa LLC und Zuffa gehört zur William Morris Agency. 

Im April 2023 wurde bekannt, dass der Mutterkonzern der UFC Endeavor den Wrestling-Vermarkter WWE übernimmt. Ein neuer Entertainment-Konzern war geboren. Selbstverständlich hatte auch UFC-Präsident Dana White seine Finger mit im Spiel.

Im Gegensatz zu Europa werden solche Deals in den USA weniger kritisch gesehen. Vermarktungen und Kommerzialisierungen sind Teil des Entertainments. Aufgrund des Zusammenschlusses sind neue UHR-Marketingkampagnen in Europa geplant, ganz zur Freude Millionen europäischer UFC-Fans. 

Aktuell können Sie die UFC live bei DAZN verfolgen. Wer sich nicht extra ein Abo gönnen möchte, wird auf YouTube fündig, Dutzende UFC Highlights zu diversen MMA Gewichtsklassen oder MMA Regeln sind bei YouTube abrufbar. 

UFC Octagon

Beim MMA wird nicht in einem gewöhnlichen Ring gekämpft, sondern in einem UFC Octagon. Das Octagon ist ein Käfig mit acht Ecken und bietet dementsprechend keine Chance zum Entkommen. Die meisten Octagons finden wir in den USA, der Heimat der UFC. 

Ein UFC-Octagon umfasst eine Innenlänge-breite von 9,14 Metern (30 Fuß) und dementsprechend eine gesamte Wettkampffläche von 69,7 Quadratmetern. Die Abgrenzung nach Außen ist zwischen 1,75 Metern und 1,83 Metern hoch. Nach oben ist das Octagon geöffnet. Um die perfekte Sicht zu ermöglichen, ist er in der Regel zwischen einem und 1,2 Metern über dem Boden angebracht. 

In den USA fanden insgesamt 354 UFC-Events statt, gefolgt von Brasilien mit 37 und Kanada mit 31. Die meisten UFC Events (43) übrigens im bekannten MGM Grand Garden Las Vegas.

UFC OCTAGON REGELN MMA

Unterschiede zwischen UFC und MMA

Der größte Unterschied wurde bereits genannt. MMA ist eine Kampfsportart (Mixed Martial Arts) und UFC ist die Organisation (Ultimate Fighting Championship). Dementsprechend ist MMA wesentlich älter als die UFC, da die UFC aufgrund der Kampfsporttechnik entstand. 

Die UFC hat es sich zur Aufgabe gemacht, einheitliche Regeln beim UFC zu schaffen und Kämpfe zu promoten sowie die Sportart über die Grenzen der USA bekannt zu machen. Im März 2010 trat übrigens ein Übertragungsverbot für UFC in Deutschland in Kraft. Damals hieß es, dass die Sportart zu brutal sei. 

Das Verbot wurde im Jahr 2015 wieder aufgehoben. Aufgrund der deutlich höheren Intensität im Vergleich zum Boxen sind die Einschaltquoten regelmäßig im oberen Bereich und müssen sich vor vergleichbaren Events nicht verstecken. 

UFC und MMA Gewichtsklassen

In der UFC, wie in anderen Kampfsportarten, werden die Kämpfe in verschiedenen MMA Gewichtsklassen ausgetragen. Diese Klassen tragen zur Wahrung der Chancengleichheit bei und sind sowohl für Männer als auch für Frauen definiert.

Unsere Übersicht enthält die 15 anerkannten Gewichtsklassen. Derzeit gibt es neun offizielle MMA Gewichtsklassen, die vom Fliegengewicht bis zum Superschwergewicht reichen, wobei die Kategorien Super Leicht-, Super Welter- und Cruisergewicht nicht genutzt werden.

Die UFC nutzt ebenso neun Gewichtsklassen, allerdings beginnen diese beim Strohgewicht und enden beim Schwergewicht.

Die UFC Frauenmeisterschaften finden ausschließlich in den Gewichtsklassen Stroh-, Fliegen-, Bantam- und MMA Federgewicht sowie MMA Weltergewicht statt. Hierbei ist das Strohgewicht ausschließlich den Damen vorbehalten.

Alle MMA/UFC Gewichtsklassen 

👊 Atomweight / Atomgewicht47,6 Kg
👊 Strawweight / Strohgewicht52,2 Kg
👊 Flyweight / Fliegengewicht56,7 Kg
👊 Bantamweight / Bantamgewicht61,2 Kg
👊 Featherweight / Federgewicht65,8 Kg
👊 Lightweight / Leichtgewicht70,3 Kg
👊 Super Lightweight / Super Leichtgewicht74,8 Kg
👊 Welterweight / Weltergewicht77,1 Kg
👊 Super Welterweight / Super Weltergewicht79,4 Kg
👊 Middleweight / Mittelgewicht83,9 Kg
👊 Super Middleweight / Super Mittelgewicht88,5 Kg
👊 Light heavyweight / Halbschwergewicht93,0 Kg
👊 Cruiserweight / Cruisergewicht102,1 Kg
👊 Heavyweight / Schwergewicht120,2 Kg
👊 Super Heavyweight / Super Schwergewichtkein Limit

Info: Die MMA Gewichtsklassen beziehen sich jeweils auf das maximale Gewichts-Limit, um an der angegebenen UFC Gewichtsklasse teilnehmen zu dürfen. 

MMA Kampftechniken beim UFC

In der MMA geht’s mächtig zur Sache. UFC Kämpfer aus verschiedenen Kampfsportarten treten gegeneinander an, so kommt der Großteil aus dem Thai-Boxen, Karate oder dem Brazilian- Jio-Jitsu zum Mixed Martial Arts. 

Gekämpft wird im „Stand Up“, jeder Kampf beginnt dementsprechend im Stehen. Im Verlauf der UFC Kämpfe kommt es meistens zum Clinch, das bedeutet, dass sich beide Kämpfer mit Faustschlägen oder Tritten duellieren. Des Weiteren wird ebenfalls am Ground / Boden gekämpft. Eine Position, in der die meisten UFC Kämpfe durch K.O. beendet werden. 

Die Kombination verschiedener Sportarten macht die UFC besonders attraktiv. Hier können wir den GOAT Anderson „The Spider“ Silva nennen. Der Brasilianer beherrscht neben Brazilian Jiu-Jitsu auch Capoeira, Muy Thai und Judo. Anderson Spider Silva wurde unter anderem aufgrund seiner Flexibilität zum „Greatest of All Time“. Zudem hielt er den Rekord von 16 Siegen in Folge. 

Conor McGregor regeln MMA

Ein weiterer UFC Kämpfer, der in der GOAT-Reihe einzuordnen ist, ist Khabib Nurmagodmedov. Nurmagodmedov verließ die UFC-Bühne mit einer Bilanz von 29 - 0 Siegen. Nurmagodmedov besiegte unter anderem den Iren Conor McGregor im Jahr 2018 und gewann damit die UFC-Leichtgewicht-Weltmeisterschaft. 

Im Gegensatz zu den flinken Anderson Spider setzt Nurmagodmedov auf einen Wrestling-Stil. Der den Vorteil des großen Drucks bietet, so gewann er die meisten seine Kämpfe dadurch, dass er den Gegner an den Käfig drückte und dabei Arme sowie Beine zusammendrückte. 

👊 STAND UP👊 CLINCH👊 GROUND
BoxenJudoJudo
KickboxenFreestyleBrazilian Jiu-Jitsu
Muay ThaiRingenCatch Wrestling
KarateSamboSambo
TaekwondoSan ShouSubmission Wrestling
CapoeiraMuay Thai-
Combat Sambo--
Savate--
San Shou--

Was ist der beste Kampfstil in MMA?

Zunächst einmal sollte sich jeder (potenzielle) Kämpfer beim Mixed Martial Arts die Frage stellen, welcher Kampfstil für seine individuellen Fähigkeiten der Beste ist. Wenn der MMA Kämpfer den Standkampf bevorzugt, eignen sich Boxen oder Thai-Boxen hervorragend. 

Möchte der Kampfsportler eher flexibel agieren und sowohl auf dem Boden als auch im Stehen fighten, empfehlen sich Ringen und Judo. Brazilian Jiu-Jitsu, wie es Anderson Spider Silva wie kein Zweiter beherrscht, eignet sich super für den kompletten Bodenkampf, da die UFC Kämpfe meistens über Würgen und Hebelgriffe entschieden werden. 

Generell können Sie die MMA in drei Hauptbereiche unterteilen. Einmal in Schlagen und Treten im Stand und die anderen Male in Ringen plus würgen und hebeln am Boden sowie werfen und hebeln im Stand. 

Die Mehrheit der Fighter beginnt nicht sofort mit Mixed Martial Arts, sondern vertieft sich zunächst in eine spezifische Kampfkunst. Es ist essenziell, dass jeder Kämpfer seinen eigenen, optimalen Kampfstil herausarbeitet. Üblicherweise sind Boxer tendenziell größer als Kämpfer aus Jiu-Jitsu oder Judo.

MMA Begriffe

UFC steht für „Ultimate Fighting Championship” und hat seinen Hauptsitz in Nevada / USA. 

Ziel der Organisation ist die Durchführung von kommerziellen MMA-Kämpfen. Um Ihnen die UFC etwas näherzubringen, haben wir einige wichtige Begriffserklärungen bereit: 

  • Submission: In der Submission nutzt ein Kämpfer bestimmte Griffe, um den Gegner kampfunfähig zu machen. Unter anderem werden bestimmte Hebelgriffe im Bereich der Arme, der Beine oder der Schultern angewendet. Nicht selten beendet der Schiedsrichter den Wettkampf nach einer erfolgreichen Submission.
  • Knockout: Bei einem Knockout stoppt der Schiedsrichter den Kampf aufgrund Kampfunfähigkeit von einem der Kämpfer. Beispielsweise dann, wenn ein Kämpfer nach einem Schlag oder einem Kick zu Boden gestreckt wird. Als technischer Knockout (K.O.) wird die Situation beschreiben, wenn der Schiedsrichter den Kampf aufgrund eines zu großen Schadens bzw. einer zu großen Verletzung bei einem der Kämpfer abbrechen muss.
  • Takedown: Als Takedown wird eine Kampftechnik bezeichnet, die den gegnerischen Kämpfer zu Boden bringt. Beim MMA setzen die Kämpfer in der Regel dann zum Takedown an, wenn sie den Gegner überraschen können.
  • Ground and Pound: Als Ground and Pound werden Schläge von oben herab bezeichnet, wenn der Gegner bereits auf dem Rücken liegt. Nicht selten werden Wettkämpfe mit einem Ground and Pound beendet.
  • Judges: Als Judges werden die drei Punktrichter genannt, die neben dem Oktagon sitzen. Die Judges bewerten die Kämpfer und ihre Runden. Sollte ein Wettkampf nicht nach K.O. entschieden werden, entscheiden die Judges.
  • Decision (Unanimous & Split): Die Decision wird in Unanimous decision und in Split decision unterteilt. Bei der Unanimous decision haben alle drei Judges für den gleichen Sieger gestimmt. Bei der Split decision fiel die Entscheidung zwei zu eins aus.
  • Main Card: Die Main Card gibt die Hauptevents eines Abends an. 
  • Undercard: Als Undercard werden die Vorkämpfe des Main-Events bezeichnet.
  • Weight Cut: Als Weight Cut wird die kurzfristige Abnahme des Gewichts bezeichnet. Dies kann mit verschiedenen Mitteln erreicht werden.
  • Doctor Stoppage: Ein Ringdoktor kann den Kampf aufgrund medizinischer Risiken beenden. Der Kampf wird anschließend als technischer K.O. gewertet.
  • Rubber Match: Wird als dritter Kampf einer Serie bezeichnet. Dieser Wettkampf entscheidet über Gesamtsieg oder Gesamtniederlage.
  • Technisches KO: Ein technischer K.O. wird entweder vom Ringrichter oder Ringdoktor entschieden. Ein Kampf wird aufgrund von klarer Überlegenheit oder gesundheitlicher Bedenken abgebrochen.
  • Punch: Ein Faustschlag, wie er auch beim Boxen vorkommt.
  • Kick: Ein Tritt, wie er auch beim Judo oder Muy-Thai vorkommt.
  • Clinch: Als Clinch lässt sich das Schlagen aus kürzester Distanz bezeichnen.
  • Guard: Als Guard wird eine Position bezeichnet, wenn beide Kämpfer auf dem Boden sind. In der Guard befindet sich der Kämpfer, der aktuell im Nachteil ist. Meist wird er sogar von seinem Gegner kontrolliert.
  • Mount: In der Mount Position dominiert ein Kämpfer den anderen. Der Gegner kann somit kontrolliert werden. 
  • Striker: Als Striker wird ein MMA Kämpfer bezeichnet, der alle 8 Waffen (Hände, Ellenbogen, Knie und Fuß) einsetzen kann.

Conor McGregor Claims Interim Featherweight Gold With Second-Round Finish | Crowning Moment 👑

Die besten UFC Fighter

Die UFC ist zwar erst knapp 30 Jahre alt, doch hat sie bereits eine ganze Reihe an Legenden hervorgerufen und gilt als die Champions League der MMA. Gerne stellen wir Ihnen die besten UFC Fighter der vergangenen Jahre einmal in Kurzform vor. 

  • Anderson „The Spider Silva“ – Der vielseitige Brasilianer zählt zu den größten Legenden des Sports und kämpfte von 1997 bis zum Jahr 2019. Insgesamt konnte er 34 Kämpfe für sich entscheiden, dabei musste er 11 Niederlagen hinnehmen. Besonders aufgrund seines unvergleichbaren und attraktiven Kampfstils erreichte er weltweite Berühmtheit.
  • Fedor Emelianenko – „The Last Emperor” dominierte die UFC nahezu 10 Jahre lang. Er konnte insgesamt 46 Kämpfe für sich entscheiden und musste gerade einmal 6 Niederlagen hinnehmen. Der Russe kämpfte von 2000 bis zum Jahr 2018. Unvergessen sein letzter Wettkampf gegen den Amerikaner Chael Sonnen.
  • Amanda Nunes – Amanda Nunes hat sich den GOAT-Status bei den Damen über die Jahre erarbeitet und war insgesamt sechs Jahre als UFC Kämpferin lang ungeschlagen. Aufgrund ihres spektakulären Kampfstils verzeichneten die Kämpfe nicht nur in ihrer Heimat Brasilien hohe Einschaltquoten.

Andere MMA Organisationen

Neben der UFC gibt es noch weitere Organisationen, die UFC-Kämpfe promoten. Gerne stellen wir Ihnen folgende Verbände vor: 

KSW - Konfrontacja Sztuk Walki

Die KSW hat ihre Heimat in Polen, einem kampfsportbegeisterten Land. So richtig los ging die Erfolgsstory im Jahr 2004. Kämpfe werden zum Großteil in der Hauptstadt Warschau ausgetragen. 

Bellator – Bellator Fighting Championship 

Bellator organisiert verschiedene MMA-Turniere in den USA. Die Wettkämpfe werden ausschließlich in Turnierform ausgetragen. Der Sieger kommt eine Runde weiter und der Verlierer scheidet aus. 

One Championship 

Die One Championship hat ihre Heimat in Asien und wurde im Jahr 2011 gegründet. Die meisten Kämpfer kommen aus dem Muy Thai. One Championship-Regeln unterscheiden sich nur geringfügig zu den Regeln der MMA in der UFC. 

PFL – Professional Fighters League

Die PFL hat seine Heimat ebenfalls in den USA und gehört zu den neusten Organisationen im MMA. Gekämpft wird in einem anderen Format als in der UFC. Beispielsweise erhalten die Kämpfer für die erste Runde mehr Punkte (3 Punkte) als für die dritte Runde (einen Punkt). Das sorgt für größere Intensität zu Beginn des Kampfes. 

GEMMAF (German Mixed Martial Arts)

Die GEMMAF ist ein seit dem Jahr 2014 bestehender Verein und gilt als Hauptverband der MMA in Deutschland. Zu den Zielen gehören unter anderem die Durchsetzung von einheitlichen Regularien und den Sport in Deutschland zu entwickeln. 

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MMA und UFC Livestream

Um alle UFC Kämpfe verfolgen zu können, bietet Ihnen die UFC einen „UFC Fight Pass “ dieser ist zu unterschiedlichen Preisen erhältlich. 

Ebenso können die MMA Sport Wettkämpfe auf dem Bezahlsender DAZN verfolgt werden. Außerhalb von Deutschland bieten sogar einige Wettanbieter UFC-Livestreams an. Besonders beliebt sind Livestreams dann, wenn man direkt auf den gewählten Kampf wetten kann.

Auf welche Ausgänge Sie wetten können, erfahren Sie im kommenden Abschnitt. 

Wetten auf die MMA

Beliebte MMA Tipps beim Online Wettanbieter auf die UFC sind unter anderem Wetten auf den Sieger oder den Sieger einer einzelnen UFC-Runde. 

Ebenso werden Wetten auf den Ausgang des Kampfes angeboten, beispielsweise, ob ein Kampf nach technischem K.O. oder normalen K.O. entschieden wird. 

Aufgrund von regulatorischen Schwierigkeiten können lizenzierte Anbieter in Deutschland aktuell keine UFC Wetten anbieten. Wann UFC Wetten Deutschland zurückkehren, steht aktuell in den Sternen.

Für UFC Fans aus Österreich besteht jedoch die Option auf UFC, Bellator und Co entsprechende MMA und UFC Wetten zu platzieren.

FAQ zu MMA Regeln + UFC Regeln

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